(von Ida, Feli und Valentina, 3a)
Am 2.Juli besuchte uns Frau Lechner vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim mit ihrem tollen Lego-Wassermobil.
Sie erklärte uns, wie man sich bei Hochwasser verhalten muss und konnte auf Knopfdruck so viel Wasser fließen lassen, dass sich erst Flüsse füllten und über die Ufer schwappten, dann Straßen überflutet wurden, Keller vollliefen, Häuser und Menschen weggeschwemmt wurden und am Ende sogar ganze Berghänge abrutschten.
Wie verhält man sich bei Hochwasser?
Die erste Regel ist, dass sich jeder selbst retten kann, wenn er sofort aus dem Keller geht. „Du bist immer wichtiger als das ganze Geld und alle Wertsachen im Haus,“ mahnte uns Frau Lechner.
Keiner darf auf Brücken oder an Flüssen „gaffen“. Das kann lebensgefährlich sein. Außerdem werden die Helfer behindert.
Die Aufforderungen der Polizei und der Feuerwehr müssen unbedingt befolgt werden.
Welches Haus ist bei Hochwasser am gefährlichsten?
Ein Haus mit Keller und einer Tiefgarage, in die das Wasser rein-, aber nicht rausfließen kann. Wer in einem Hochwassergebiet baut, sollte ein Haus ohne Keller, am besten sogar ein Haus auf Stützen bauen.
Welche verschiedenen Warnstufen gibt es?
Stufe 1: Gemeinde und andere Ämter informieren Feuerwehr und Polizei. Alle müssen wachsam sein.
Stufe 2: Polizei und die Feuerwehr treffen erste Entscheidungen, damit alle außer Gefahr bleiben.
Stufe 3: Zusätzlich wird das Technische Hilfswerk alarmiert, um mit schwerem Gerät zu helfen und zu schützen. Die Menschen werden über Radio, Fernsehen und Lautsprecherdurchsagen/Sirenen gewarnt und informiert, was sie tun sollen.
Stufe 4: Rettungswägen und Notärzte stehen bereit, um Verletzte zu betreuen.

Zum Schluss spritzte Frau Lechner auch noch unsere Lehrerin nass.
Vielen Dank, dass wir uns das Wassermobil anschauen durften!

(von Emma und Sarah, 3a)
Am 18.6.2026 besuchten unsere zwei dritten Klassen die Bergwacht. Herr Braunegger und sein Kollege Flo teilten die Klassen auf, und wir marschierten als erstes in die Einsatzzentrale. Dort schauten wir uns das Einsatzgebiet unserer Bergwacht an und Flo erklärte uns, wie man gerettet werden kann, sobald man einen Einsatz auslöst.
Als nächstes durften wir draußen bei den Einsatzfahrzeugen selbst ausprobieren, wie ein Kind unserer Klasse gerettet und ins Rettungsfahrzeug geschoben wurde.
In der Eingangshalle bestaunten wir, wie ordentlich und übersichtlich das Einsatzmaterial aufgeräumt war.
Dann sind wir in den ersten Stock hochgegangen und haben einiges über die Einsätze der Bergwacht erfahren. Danach haben wir uns Herrn Brauneggers Nottfallrucksack und die Anziehsachen eines Bergwachtlers angeschaut.
Es wurden noch viele Fragen beantwortet und Herr Braunegger und sein Kollege haben ein kleines Geschenk von uns bekommen.
Wir haben uns verabschiedet und sind mit vielen tollen Erfahrungen zurück zur Schule gegangen.

Am 1.7. fuhr die Klasse 4b mit ihren beiden Lehrerinnen Frau Steinbauer und Frau Pletzer nach Kufstein auf die Festung. Wir fuhren mit dem Zug um 8.49 Uhr los. Dann marschierten wir vom Bahnhof zur Festung. Dort angekommen zahlte Frau Pletzer die Rechnung. Danach durften wir im Vorhof Brotzeit machen. Leider hat es da auch angefangen ganz leicht zu regnen, aber nur kurz. Dann kam Frau Gebhardt und hat mit uns ein Spiel gemacht. Wir durften uns verkleiden. Auch während der Führung mit Frau Gebhardt haben wir ein Spiel gespielt. Das hat viel Spaß gemacht und die Führung war spannend. Wir haben uns die Kanonen, den Felsengang und den Brunnen angeschaut. Am Ende der Führung sind wir mit dem Aufzug nach unten gefahren. Die Heldenorgel haben wir auch gesehen, leider konnten wir sie nicht mehr hören, weil unser Zug um 12.02 Uhr heim ging. Da der Zug aber so laut war, hörte man die Heldenorgel nicht, die jeden Tag um 12 Uhr in ganz Kufstein zu hören ist. Die ganze Zeit hat es fast gar nicht geregnet. Als wir aber in Oberaudorf aus dem Zug ausgestiegen sind, hat es richtig geschüttet. Obwohl wir zum Schluss noch nass geworden sind, hat der Ausflug richtig Spaß gemacht.
verfasst von der Klasse 4b

Ihr sportliches Geschick bewies eine Gruppe von Mädchen aus den 3. und 4. Klassen im Geschicklichkeitswettbewerb der Grundschuliade, der jährlich in Raubling stattfindet. Mit großer Begeisterung und hohem Einsatz absolvierten die Schülerinnen die 12 Stationen. Gleich zu Beginn wärmten sich alle gemeinsam mit dem Sportinator-Song auf. Dann ging es auch schon los mit der ersten Station. An jeder Station wurden innerhalb von 4 Minuten fleißig Punkte gesammelt. Dabei mussten die Mädchen kegeln, einen Hindernisparcours mit einem Sandsäckchen auf dem Kopf überwinden, Sackhüpfen, Eierlaufen und Vieles mehr. Nach ca. 2 Stunden warteten alle gespannt auf die Siegerehrung.
Unsere Mädels erreichten unter 12 Mannschaften den hervorragenden 4. Platz und fuhren anschließend mit einer Urkunde dekoriert stolz nach Hause.

Am 24.06.2026 verwandelte sich das Klassenzimmer der Klasse 1a in eine Kasperltheaterbühne. Die Puppenspielerin Kati Schreiner verzauberte die ersten und zweiten Klassen in zwei Vorstellungen mit ihrem selbstgeschriebenen Stück „Kasperls Mondlandung“. Am Ende der Vorstellung durften die Kinder einen Blick hinter die Bühne werfen und die handgefertigten Kasperlpuppen bestaunen. Kati gab den Kindern auch einen Einblick, wie sie mit nur zwei Händen die Puppen spielt und wechselt, dazu in unterschiedlichen Stimmen spricht und passende Geräusche mit einfachen Hilfsmitteln produziert und fast gleichzeitig das Bühnenbild verändert. Und obendrein gelingt es ihr, die Kinder so natürlich in das Stück mit einzubeziehen. Kasperl komm bald wieder an unsere Schule!
Vielen Dank an den Förderverein, der die Vorstellung für unsere Schulkinder finanzierte!

von Johannah und Asia

Jedes Jahr dürfen sich die dritten Klassen an unserer Schule, finanziert von unserem Förderverein, zum Juniorhelfer ausbilden lassen.
Christina Guldner vom Roten Kreuz hat diesen Kurs geleitet und uns viel beigebracht. Wir hoffen, dass ihr diesen Bericht aufmerksam durchlest und selbst viel dabei lernt!
1. Wenn jemand einen kleinen Unfall hat und man kommt dazu, dann muss man auf Augenhöhe zu ihm gehen, damit das Kind nicht meint, du bist der große Chef. Sag nie. „Jetzt hab dich nicht so!“, sondern beruhige den Verletzten. Frag ihn, wo es weh tut und verwende nette Wörter wie: „Das wird schon wieder werden.“
2. Wenn ihr einen Verband anlegt, müsst ihr aufpassen, dass ihr nicht mit der Hand hinkommt, weil man sonst zu viel Dreck reinwischt und sich die Wunde entzünden kann. Am besten besprüht man die offene Wunde mit einem Desinfektionsmittel.
3. Wichtig ist, dass ihr möglichst schnell Hilfe holt.
4. 112 steht für Krankenwagen, Notarzt und Feuerwehr. Also wenn ihr Hilfe braucht, ruft die 112 an!“!!!
5. Ohne Essen kann man ca. 1-2 Monate überleben, ohne Trinken vielleicht 3 Tage, aber ohne Sauerstoff nur 3-5 Minuten. Wenn ihr also einen Verletzten auffindet, der nicht mehr ansprechbar ist, dann müsst ihr in dringend in die STABILE SEITENLAGE bringen. Hier seht ihr ein paar Fotos, wie man es macht:

ANSPRECHEN, OB DIE PERSON BEWUSSTLOS IST>>> HILFE ALARMIEREN

KINN NACH OBEN SCHIEBEN

EINE HAND ZUM „GRUß“ LEGEN

ANDERE HAND ZUM OHR

BEIN AUF DER SELBEN SEITE ANZIEHEN

KÖRPER DREHEN UND KNIE „NACHZIEHEN“

KOPF ÜBERSTRECKEN

6. Was sonst noch SEHR WICHTIG ist:
HELM TRAGEN, bei allem, was Räder, aber kein Dach hat: Roller, Fahrrad, E-Roller, Skate-Board…