(von Ida, Feli und Valentina, 3a)
Am 2.Juli besuchte uns Frau Lechner vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim mit ihrem tollen Lego-Wassermobil.
Sie erklärte uns, wie man sich bei Hochwasser verhalten muss und konnte auf Knopfdruck so viel Wasser fließen lassen, dass sich erst Flüsse füllten und über die Ufer schwappten, dann Straßen überflutet wurden, Keller vollliefen, Häuser und Menschen weggeschwemmt wurden und am Ende sogar ganze Berghänge abrutschten.
Wie verhält man sich bei Hochwasser?
Die erste Regel ist, dass sich jeder selbst retten kann, wenn er sofort aus dem Keller geht. „Du bist immer wichtiger als das ganze Geld und alle Wertsachen im Haus,“ mahnte uns Frau Lechner.
Keiner darf auf Brücken oder an Flüssen „gaffen“. Das kann lebensgefährlich sein. Außerdem werden die Helfer behindert.
Die Aufforderungen der Polizei und der Feuerwehr müssen unbedingt befolgt werden.
Welches Haus ist bei Hochwasser am gefährlichsten?
Ein Haus mit Keller und einer Tiefgarage, in die das Wasser rein-, aber nicht rausfließen kann. Wer in einem Hochwassergebiet baut, sollte ein Haus ohne Keller, am besten sogar ein Haus auf Stützen bauen.
Welche verschiedenen Warnstufen gibt es?
Stufe 1: Gemeinde und andere Ämter informieren Feuerwehr und Polizei. Alle müssen wachsam sein.
Stufe 2: Polizei und die Feuerwehr treffen erste Entscheidungen, damit alle außer Gefahr bleiben.
Stufe 3: Zusätzlich wird das Technische Hilfswerk alarmiert, um mit schwerem Gerät zu helfen und zu schützen. Die Menschen werden über Radio, Fernsehen und Lautsprecherdurchsagen/Sirenen gewarnt und informiert, was sie tun sollen.
Stufe 4: Rettungswägen und Notärzte stehen bereit, um Verletzte zu betreuen.
Zum Schluss spritzte Frau Lechner auch noch unsere Lehrerin nass.
Vielen Dank, dass wir uns das Wassermobil anschauen durften!





























